Ich habe keine Zeit

*Ich habe keine Zeit* … ein sehr gängiges, kleines jedoch sehr kraftvolles Sätzchen. Die Frage ist jedoch wofür hast Du keine Zeit`? Wofür willst Du dir keine Zeit nehmen?

Meistens handelt es sich um die unangehmen und unbequemen Dinge. Dazu gehört auch sich Zeit zu nehmen für sich – für die Dinge, die mit uns zu tun haben, die wir nicht so mögen. Dazu gehört auch, sich selbst und die Dinge ehrlich anzuschauen, um bewusster, klarer und – ja auch – glücklicher, gesünder, erfüllter, kreativer, gelassener, u. v. a. m. zu werden und letztlich zu Sein.

Sich Zeit für sich und die unbequemen Herausforderungen zu nehmen, die letztlich durch dich selbst entstanden sind – ist Befreiung, Heilung & Transformation. Es eröffnet neue Möglichkeitsräume, die jenseits deines *Denkers* und all den Überzeugungen, Wahrheiten oder Realtiäten liegen, die Du irgendwann einmal von anderen/aussen übernommen hast und zu deinem gemacht hast.

Doch ist es wirklch deins? Deine Wahrheit? Deine Realität? Deine Überzeugungen und Glauben?

Wer darauf wartet, das sich was ändert und jedoch immer das gleiche tut … und versucht jemand zu sein, der/die Du garnicht bist … bekommt immer das gleiche und bleibt jemand, der/die man garnicht ist.

Veränderung (zu wollen) ist eine Entscheidung – sie nicht (wirklich) zu wollen auch.

Wir leben in einer Welt, die sich rasant verändert. In dem das Gredo immer *schneller, weiter, besser* wie eine Freiheitshymne zelebriert wird. Doch lässt sich beobachten, das viele Menschen nicht mehr mitkommen, abstumpfen bis hin überfordert sind mit dem ständigen Druck an Maßstäben gemessen zu werden, die zunehmend jegliches Maß verlieren. Darunter leiden, sich bisweilen sogar schämen für eine vermeintliche Schwäche – es nicht mehr (aus-) halten zu können. Da speilt es keine Rolle ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, Business-Typ oder Arbeiter, Schüler oder Student, usw. es betrifft viele … es ist Zeit für Veränderung.

Wenn Du nicht bereit bist, die Veränderung in deinem eigenen Leben zu sein, wird dich die Welt zunehmen verändern, auf eine Weise, die Du irgendwann nicht mehr lenken oder stoppen kannst.

Was willst Du?

Sei mutig und wage das noch-nicht-Gedachte, noch nicht Getane zu wagen – den Sprung ins eigene Unbekannte.

Namaste

Text: © Stephanie Fritz