Tanz des Lebens

Wir befinden uns in einer Zeit großer Veränderungen und tiefer Transformation. Es liegt an jedem selbst zu entscheiden, wie er/sie seinen Tanz des Lebens (weiter) tanzen will – so wie gehabt oder mit neuen Schritten oder gar mit einem völlig neuen Tanz … d. h. Veränderung zulässt.

Die Welt verändert sich – unsere Realität verändert sich … Altes, Verdrängtes, Unterdrücktes oder Verstecktes kocht hoch. Will gesehen werden – die Energien tanzen – Innen wie im Außen.

Vieles, was bis vor Kurzem noch als unmöglich erschien – kommt ans Licht …fast täglich neue Botschaften, Offenbarungen, Geheimnisse, die die Welt bewegen, jeden auf seine Art. Rüttelt an den Grundfesten der Freiheit, Vertrauen und Gemeinschaft. Berührt tiefsitzende Ängste und Unsicherheiten, schürt Misstrauen – nährt Kontrolle, Stress und Manipulation.

Es ist ein Tanz auf dem Vulkan. Was sich im Großen zeigt ist nichts anderes als eine Spiegelung  des ,Kleinen‘ sei es in Job, Familie, Partnerschaft, Gesundheit, etc. und/oder die eigene innere Welt. Muster, Konditionierungen, Verletzungen, Unterdrücktes … vieles was über Jahre verdrängt wurde bzw. nicht gesehen werden konnte/wollte – sucht sich seinen Weg an die Oberfläche. Und dabei spreche ich auch von Anteilen in uns, die (endlich) gelebt und verwirklicht werden wollen.

Immer mehr Menschen spüren einen inneren Impuls. Ihnen wird bewusst, dass dieses innere MenschSein zu kurz kommt. Gefangen in Strukturen und Dogmen, festgefahren in Verhaltens- und Denkgewohnheiten stellt sich die Frage was tun? Halte ich fest am Alten oder lasse ich los? Darf sich all das zeigen, was gesehen werden will und bis heute keinen Raum gefunden hat? Darf Bewusstsein, Erkenntnis, Heilung und somit Veränderung bzw. Neues geschehen? Gebe ich meinem Innersten, die Möglichkeit sich zu zeigen, zu offenbaren, oder mache ich so weiter wie bisher? Öffne ich mich, riskiere ich verletzlich zu sein anstatt mich abzuschotten oder gar abzustumpfen? …

Es braucht Mut, Wille und Bereitschaft sich selbst ehrlich anzuschauen. Es kann Angst machen, denn es gilt, in einer verstandes- und leistungsorientierten Welt, sich seinen eigenen Gefühlen zu öffnen. Der inneren Stimme zu zuhören, um Sein zu können, wer bzw. was ,Du‘ wirklich bist.

Die Einladung, die an jeden von uns geht, ist, mehr und mehr zu erkennen „Was bin ich wirklich“. Was versuche ich zu Sein, was glaube ich Sein oder erfüllen zu ,müssen‘ und was ist meine eigene Wahrheit? Was sind meine wahren Werte, Wünsche, Bedürfnisse oder Sehnsüchte, um sich selbst die Chance zu eröffnen, das Leben – Stunde um Stunde, Minute um Minute – bewusster und erfüllter zu leben.

Wir werden gerade gewaltige geknetet … und mit jedem Schritt am Krater entlang – hat es jeder in der Hand, sich dem zu stellen oder nicht, um einen Tanz beginnen zu können, der getragen ist von (innerer) Freiheit, Wahrheit, Liebe und Vertrauen (oder auch nicht).

Sofern wir es zulassen, werden wir erkennen, dass das Leben uns deshalb knetet, damit wir uns öffnen, um unsere Ängste und Unsicherheiten zu überwinden, damit die im Herzen schlummernde Erinnerung und Liebe erwachen kann. Damit sich unser Leben und BewusstSein verändern, erweitern und klarer werden kann.

Indem wir beginnen, zu hinterfragen und zu erforschen, was wahrhaft wirklich sowie dauerhaft für uns ist können wir unser wahres Selbst und unsere innewohnende wahre Natur sowie ureigene Schönheit finden und verwirklichen.

Leben ist kosmischer Tanz, ist fließende Bewegung. Nichts bleibt wie es ist. Für was entscheidest Du dich? Tanzt Du mit? Fließt Du mit der Bewegung des Lebens oder hältst Du fest? Beginnst Du deinen ganz eigenen Tanz in dem Du dich wieder erkennst, ausdrückst und verwirklichst? …. ?

Von Herzen, Stephanie Fritz

 

(c) Text: Stephanie Fritz