Die Sache mit der Schwäche

Oft glauben wir schwach oder Opfer zu sein, wenn es darum geht Hilfe/Unterstützung anzunehmen, um eine Situation zu klären, die uns selbst betrifft. Themen, die mit uns ganz persönlich zu tun haben, wenn es darum geht sich *nackig* zu machen, sein Innerstes zu zeigen …

Wir sind darauf konditioniert stark zu sein, alles auszuhalten, zu funktionieren. Gute Miene zu was auch immer welchem Spiel zu machen. Eine Maske zu tragen hinter der wir unseren Schmerz, Verzweiflung bis hin Verletzlichkeit verbergen können. *Durchzuhalten* bis es wahrlich nicht mehr geht …

Der Preis dafür ist, dass wir innerlich abstumpfen, nicht mehr berührbar sind … nicht mehr empfänglich für uns selbst und das was für uns Wesentlich ist. Wir bezahlen mit harter Währung: Mit unserer kostbaren Lebensenergie und Lebenszeit. Wir opfern unser Seelenheil, unsere Gesundheit … die Möglichkeit auf wahre Erfüllung, SeinsFreude, Freiheit u. v. a. m. …

Ist es wirklich Schwäche zu sich zu stehen? Zu dem was man fühlt, wie es einem geht? Dass es gut tun kann, sich Unterstützung von jemandem zu holen, der einem helfen kann für sich andere und vor allem wohltuendere, nährendere und erfüllendere Möglichkeitsräume zu eröffnen? Hilft einen anderen Umgang mit sich selbst und dem Leben zu eröffnen, der frei von Angst ist und mehr BewusstSein schafft und vieles anderes mehr …?

Ich lade Dich ein rein zu spüren, ob die über viele Generationen, gesellschaftliche Normen und Dogmen eingeimpfte *Schwäche* … wirklich eine Schwäche ist oder einfach nur ein Instrument, um Menschen am *Laufen* zu halten, Macht auszuüben, zu manipulieren usw..

Sowohl aus eigener Erfahrung, als auch durch meine Arbeit mit Teilnehmern/Klienten … das Warten auf einen vermeintlichen *richtigen* Moment, das Festhalten an dem letzten Fähnchen ist letztlich nur eine Verzögerung, ein ausdehnen am Ausharren. Es bringt nicht wirklich viel zu warten, vielmehr gilt es beherzt sich seiner selbst anzunehmen und sich auf den Weg machen …

 

Text: © Stephanie Fritz