Bedeutung wahrer Heilung

Heilung ist mehr als nur Krankheit heilen; es bedeutet auch bzw. vor allem unsere destruktiven, unbewussten Muster zu erkennen und zu wandeln in kraftvolle Lebens- und DaSeinsFreude.

Heilung ist Selbstheilung. Es ist Liebe (zu sich selbst). Es ist ein inneres sterben und neu werden. Was soviel bedeutet, das es darum geht Mut und Bereitschaft zu haben sich selbst und die Dinge ehrlich anzuschauen, damit Heilung bzw. Veränderung möglich ist.

Es ist aufgeben Fehler, Schuld, Ursachen oder … in der äußeren Welt zu suchen. Es ist nach Innen gehen, bereit sein alte Wunden, Überzeugungen, Programme oder Konditionierungen zu erkennen, anzunehmen und schließlich zu opfern, um sich dadurch selbst die Möglichkeit der Wiederverbindung mit sich selbst auf körperlicher, gefühlter, mentaler sowie seelischer Ebene u. a. zu ermöglichen. Rückverbindung mit seiner inneren wahren Quelle.

Heilsame und wohltuende Veränderung wird ermöglicht. Neue/andere Möglichkeitsräume eröffnet.

Heilung ist ein Weg der Befreiung und des inneren Wandels, loslassen was mich ‚krank macht’ und meine innere Wahrheit erkennen, mich öffnen für Vertrauen und Liebe (zu sich selbst) und eins werden mit sich selbst auf Herz- und Seelenebene.

…und noch ein Impuls zu Heilungswegen:

Ungeachtet dessen, was Heilung in seiner Ganzheit bedeuten kann, gilt es für sich selbst zu klären, was für *mich selbst* der geeignete Heilungsweg ist bzw. sein kann.

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, so gibt es auch verschiedene Möglichkeiten zu heilen. Was für einen *genau das Richtige* ist, mag für jemand anderen genau das Gegenteil – also *das Falsche* sein.

Wesentlich ist, dass jede/r für sich klärt, was es braucht, um heil zu werden. Disharmonie zu klären und zu läutern.

Dabei ist es wesentlich nicht nachdem zu gehen was man vom Kopf her will, weil es so *richtig* ist … Vielmehr geht es darum, hin zu spüren und einen bewussten Umgang in seiner Auswahl und Entscheidung bzgl. des Heilungsweges zu wählen. Dabei gilt es auch achtsam zu sein und letztlich sein eigenes Wohlergehen, Empfinden und inneres Gespür, als Referenzpunkt zu nehmen.

Es gibt keine guten oder schlechten Heilungswege. Letztlich trägt jeder für sich die Verantwortung, was sie/er für sich selbst wählt.

Text: © Stephanie Fritz