fight or flight / kämpfen oder fliegen?

Was ist deine Tendenz? Glaubst Du, dass Du dir alles erkämpfen musst oder darf es auch ohne gehen?

Was wäre, wenn Du mit dem Kämpfen aufhörst … mit dem ganzen Konzept *Kämpfen* … dazu gehört auch keine Probleme mehr zu brauchen, die bekämpft werden wollen oder müssen, damit Du dir selbst die Bestätigung geben kannst *es geschafft* zu haben.

Wie wäre es *Prbleme* zukünftig als *Herausforderung* zu sehen, als Möglichkeit bewusster zu werden. Dich jedoch nicht mehr damit identifizierst sondern als Gelegenheit etwas zu erkennen, das gerade da ist – nicht mehr und nicht wendiger. Das es einfach daSein darf – einfach so. Erspürst was es mit dir macht, ob Du es Sein lassen kannst oder gleich an Dich reist und zu *Deinem* machst.

Ein Problem ist ein Problem – doch letztlich hängt es von jedem selbst ab, wie damit umgegangen wird. Ich kann mich voll reinhängen mit Drama und all den ganzen alten Geschichten, die noch an einem dran hängen. All die Verknüpfungen aus Ängsten, Unsicherheiten, Mustern, Überzeugungen & Programmen … was dann irgendwie *bekämpft* werden muss.

Kämpfen ist Widerstand. Widerstand ist Stagnation.

Wenn Du dir erlaubst ein Problem ein Problem sein zu lassen, einfach für den Moment …in die Stille gehst … da bist mit dem was ist … eröffneest Du dir andere Möglichketikeiten … vorallem Leichtigkeit. Sicher da kommt der Verstand in den Limbo und bisweilen auch ein Aufschrei der Emotionen.

Dies alles hat jedoch nichts mit dem Problem zu tun. Denn das Problem ist letztlich nur ein Trigger, der deine alte Geschichte heraus fordert. Ob und wie Du mit dieser Herausforderung umgehst … hängt davon ab, wie bewusst Du damit umgehst.

Meine Einladung an Dich es einfach mal auszuprobieren. Beim nächsten Problem beobachte Dich selbst. Springst Du gleich rein, reist es an Dich oder identifizierst Du dich gleich damit. Bist im *Kampfmodus* … oder erlaubst Du Dir für einen Moment inne zu halten. 2, 3, 4 mal duchzuatmen. Einen Schritt zurück zu gehen, auf Abstand. Einfach DaSein in der Stille. Deinem Denker und Emotionen einfach DaSein zu lassen ohne erstmal darauf einzugehen … zugegeben am Anfang ist es sonderbar vor allem, wenn wir in uns selbst die alten Geschichten & deren Verknüpfungen spüren … lass es zu, lass es sichtbar werden und durch dein Feld des Bwusstseins ziehen – nicht mehr und nicht weniger – das hat Macht. Und dann schau, was mit dem Problem geschieht, wie sich deine Warhnehmung und somit dein Umgang damit verändert … wie leicht es werden kann…

Text: © Stephanie Fritz