Was wir für möglich halten …

In einer Welt, die gerade sprichwörtlich ‚ver-rückt‘, chaotisch und aus den Fugen geraten zu scheint, verzerrt ist … geht es immer wieder darum, was ich / wir für möglich halten.

In den letzten Wochen hat es mich immer wieder ins Chaos hinaus gezogen. In diese Welt, die sich gerade drastisch zu verändern und wohl auch zu spalten scheint.

Ein Sog, für den ich meine Mitte, meine Verbindung mit mir und meinem Innern, immer wieder verlassen habe. Ja mich manchmal sogar geradezu im Aussen verloren habe.

Ein Sog der mein mentales Sein auf Trab gehalten hat…. denn das, was gerade in der Welt passiert, hatte ich bis jetzt nicht für möglich gehalten. Nun für jemanden, die um andere Welten und Ebenen weiß, diese für real hält, damit arbeitet und lebt (was oft als spinnig abgetan wurde/wird), mag dies etwas sonderlich klingen … doch die vermeintliche Sicherheit in unserer Welt war bisher selbstverständlich und auch nicht in Frage gestellt.

Die Frage: Was hälst Du für möglich … drehte sich irgendwann endlos durch meinen Kopf – ja was halte ich für möglich? Letztlich auch das was gerade in der Welt geschieht? Wie bizarr, chaotisch oder bedrohlich es erscheinen mag?

Stille.

Um so länger ich dies Frage, wie eine. Murmel gedreht habe, um so stiller wurde es in mir. Denn mein *wissen und verstehen wollen* – sprich mein Denker, der versucht hat vieles was gerade geschieht in ein Förmchen zu stecken- lief ins Leere. Es war ein loslassen und zulassen. DaSein mit dem was gerade ist im SoSein der Dinge.

Was wir für möglich halten, formt unsere Realtiät, unsere Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit dessen was wir sind und wollen.


Was wir für möglich halten ist letztlich geprägt von einem Filter, der aus Wahrheiten, Glaubensmustern, Konzepten, etc. entstanden ist, die wir meist, irgendwann einmal, von anderen übernommen haben. Was richtig, was falsch ist. Was wir dürfen, was nicht…. usw. … es sind Überzeugungen, die unsere innere wahre Stimme nicht zulassen will. Uns wegträgt von dem inneren Gespür, das mit unserer Intuition und inneren Autorität in Verbindung steht.

Was wir für möglich halten lässt uns Begrenzungen überwinden, Fesseln sprengen, uns erweitern, verändern, … in Bewegung Sein. …oder in Stagnation und Blockaden verharrend,, unterdrückt, zusammengezogen, … im Stillstand Sein.



Was wir für möglich halten lässt unsere Welt bunt und vielfältig oder schwarzweiss und eintönig erscheinen.

Was wir für möglich halten nährt unsere Lebensfreude oder Angst.

Was wir für möglich halten lässt uns Dinge tun, die wir schon immer tun wollten anstatt sie auf irgendwann (oder garnicht) zu verschieben … egal wie äussere Umständen auch sein mögen.

Was wir für möglich halten kann uns neue Sichtweisen und Perspektiven schenken, ermöglicht unseren Filter zu verändern und erweitern. Unser DaSein, Leben, Alltag auf eine andere Ebene oder in eine andere Gestalt bringen.

Sein.

In diesem derzeitigen Chaos in dem viele Meinungen, Emotionen, Informationen u. a. m. herumwirbeln und sich bisweilen auch auf eine Art *bekriegen*, spült es bei vielen eine Form von Haltlosigkeit, Unsicherheit, Ängste und anderes hoch an die Oberfläche. Dinge die wir nicht kennen oder nicht wollen, da es sich unangenehm anfühlt. Vordergründig keine schöne Perspektive bietet. Wie gewohnt weg- oder unterdrücken oder gar ignorieren läuft jedoch zunehmend ins Leere. *Botschaften* und Informationen, die auf vielen Ebenen triggern, sind seit einigen Wochen sehr präsent. Dem Ausweichen erscheint schwierig oder aussichtslos …

Was halten wir für möglich?

Wie damit umgehen? Was bringt die Zukunft, wie geht es weiter, was ist richtig oder falsch, was stimmt oder was nicht, … sind Fragen, die im Raum schweben und zu erdrücken scheinen.

Letztlich geht es darum was jede/r einzelne für möglich hält. Für sich, für das was er/sie wirklich will.

Sicher, es gibt viele Möglichkeiten mit der im Moment vorherrschenden Situation umzugehen.

Ich kann nur meine Sichtweise anbieten und dazu einladen für sich selbst zu klären:  
Was halte ich für möglich?
Was will ich wirklich?

Für meine Wahrnehmung sind wir gefordert uns rückzuverbinden mit der Essenz unseres Wesens. Den Weg zu sich selbst zurück zu finden und zu gehen. Eingefahrene Konditionierungen, die äussere Welt zu glorifizieren und sich darin zu verlieren, loszulassen … zu transzendieren.

Lernen aus sich selbst heraus zu Sein, in Verbindung mit seinem inneren Wesen und basierend darauf für sich ein Leben, eine Gegenwart und Alltag zu kreieren, die Herzbasiert ist. Getragen und genährt durch die eigene Seele. Unabhängig davon, was wir glauben und/oder uns die äussere Welt vorgibt Sein zu müssen, um bestehen zu können.

Es gilt sich (wieder) zu erinnern an sich selbst, in Verbindung zu Sein mit dem was wir sind. Verbundenheit mit seiner Seele zulassen, um wahre Wünsche, Wert, Bedürfnisse und Sehnsüchte erfüllen und leben zu können – Herzbasiert.

Für jene, die sich im äusseren Chaos verloren haben oder dies immer wieder zulassen – ein Impuls, sofern Du magst: Bewege Dich hinaus aus dem Chaos – mental und emotional… löse dich davon, lass es los, lass es so Sein wie es ist. Erlaube Dir frei von bewerten und urteilen zu Sein.

Sei im Auge des Sturms, da ist es ruhig und still. Komm zurück in deine Mitte, wo  es ruhig und friedlich ist. Werde zum Beobachter, von all dem Chaos, das um dich herum wirbelt. Verweile dort, komm zur Ruhe, kläre für Dich was Du wirklich willst und was Du für möglich hälst oder halten willst, um dich entsprechend auszurichten.

Für jene, die in Resonanz sind gibt es meinen Workshop Alchemie des Herzens, in dem es genau darum geht … der Workshop ist für Dich, wenn Du hinschauen und spüren willst was ist, da sein willst mit dem was ist … sei es Schmerz, Wut, Unsicherheit, Angst, … jedoch auch deine ureigene Schönheit, Einzigartigkeit und Wahrheit, um Klarheit, Heilung und Bewusstsein in eine Situation, in dein Leben, zu bringen, dich tiefer mit dir selbst und dem Leben zu verbinden, was dir mehr (innere) Sicherheit und Freude schenkt…Termine & Beschreibung, um mit dabei Sein zu können findest Du hier

Von Herzen,
Stephanie
im August 2020