Stephanie Fritz | joy of being & healing art

nen Sch… muss ich!

Wenn es darum geht Erwartungen, Vorstellungen oder …. von anderen erfüllen zu müssen, sollte man sich immer wieder die Frage stellen, ob es das ist, was man wirklich will. Ob das wirklich deine oder meine (Lebens-) Aufgabe ist oder nicht.

Sich selbst Fragen, ob es sich wirklich stimmig anfühlt. Der ureigenen Wahrheit und somit wahren Werte, Wünsche sowie Bedürfnisse entspricht (sofern wir uns dessen bewusst sind – wenn nicht ist vielleicht jetzt die Zeit sich damit zu beschäftigen). Sei dir gewahr: Müssen tut niemand was. Die Frage ist eher in wie weit Du dir selbst dienst und nach dem handelst was wirklich *deins* ist. Anstatt dich zu verbiegen, damit es für andere passt, aus Angst abgelehnt, nicht geliebt oder … zu werden.

Ich kenne dieses Thema auch sehr gut. Ein Beispiel: Als ich vor vielen Jahren mit meiner Arbeit als Heilerin/Schamanin begonnen habe, glaubte ich, ich *muss* jedem helfen. Weil ich selbst sehr viel auf meinem Weg erkennen, klären und transformieren durfte und konnte – habe ich gemeint ich *muss* für jeden und alles daSein – no matter what.

Obwohl ich gespürt habe, dass es für mich nicht stimmig ist, gespürt habe, dass manche Themen, die Klienten/Freunde/Bekannte mitbrachten einfach sein lassen sollte, da es nicht meine Aufgabe ist, es nicht passt – nicht mein Job ist – habe ich es trotzdem immer wieder getan. Zum einen wurde es oftmals erwartet oder gar *eingefordert*, zum anderen habe ich mir immer wieder glauben gemacht, daSein zu *müssen*, aufgrund meiner *speziellen* Energie usw.. Bin gänzlich über mein inneres Gespür hinweg, das mir immer wieder gesagt hat – lass es.

Es hat gedauert, bis ich mir erlaubt habe mir dieses Thema wirklich anzuschauen und anzunehmen, dass ich, mit dem was *ich bin* auf meine ganz eigene Weise ticke. Es wichtig ist, auf das einzugehen, was *ich bin* mit meinen Gaben, Fähigkeiten und Erfahrungen … mit dem was ich mitbekommen habe, um das zu tun weswegen ich hier bin. Es hat mich bisweilen (auf verschiedenste Weise) einen sehr hohen Preis gekostet, bis ich mit mir auf *Spur* war. Zugelassen und angenommen habe, was ich wirklich will und dies auch auszudrücken. Mich verabschiedet habe, von dem was ich *müsste* oder *sollte*.



Unbewusste Bedürftigkeit, Mangel an Selbstannahme/-Wertschätzung und ein ausgeprägtes Helfersyndrom bis hin nach Aussen *entsprechend* zu erscheinen, waren wesentliche Dinge, die mir eine Realität beschert haben, die auch Missbrauch meines Wesens, Energie u. a. m. Tür und Tor geöffnet haben. Mich selbst und die Dinge ehrlich an zuschauen, war und ist von jeher für mich ein wesentliches Element für Bewusstwerdung, Heilung und Transformation. Sicherlich nicht immer einfach, nicht immer ein Spaziergang – doch sehr heilsam, befreiend und klärend.



Ich liebe was ich tue und es bereichert und beflügelt mich, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und unterstützen. Doch dafür war es wesentlich mir klar zu Sein, was ich wirklich will bzw. mit und für wen ich meine kostbare Lebenszeit gebe bzw. teile. Mir zu erlauben, auch mit jemandem nicht zu arbeiten, wenn ich für mich spüre, dass es einfach nicht passt. Ich bin mir durchaus bewusst, dass nicht jede/r damit klar kommt und es vielleicht nicht versteht. Doch das macht nichts. Denn weil jemand meine Hilfe erwartet oder gar einfordert – bedeutet dies nicht, dass ich es zu erfüllen habe, dass es funktioniert oder auch erfolgreich ist. Heilung, Veränderung etc. ist ein Zusammenspiel verschiedener Dinge. Letztlich geht es um ein inneres Einverständnis und wahrnehmen.


Ich schreibe das heute, weil es mir förmlich auf der Seele brennt. Und es mir ein Bedürfnis ist hervor zu heben, wie wesentlich es gerade ist, seine Masken fallen zu lassen und – sofern es so sein soll – im Feuer zu stehen. Weil ich spüre und wahrnehme, dass viele Seelen gerade anfangen oder gar *lichterloh* brennen. Wahrgenommen werden wollen, weil die Zeit mehr als reif dafür ist.



In letzter Zeit hatte ich immer wieder damit zu tun oder höre, dass es Menschen von heute auf Morgen sprichwörtlich aus den *Latschen* haut. Ihre Energie komplett in den Keller fährt und nicht so ohne weiteres wieder hoch kommt. Grösstenteils nicht mal aus einem ersichtlich oder konkreten Grund. Einfach so. Schaut man genauer hin, wird erkennbar, das es meist um eine Art *wake up call* geht. Eine Konfrontation mit unterdrücktem oder unerlösten … mit dem was endlich gesehen und ans Licht will.


Dinge hoch popen, triggern bis hin auf körperlicher Ebene heftig zum Ausdruck kommen. Es sich um alte karmische Geschichten, Verstrickungen, unterdrückte Themen/Energien bis hin alte Muster und Konditionierungen handelt, die überhaupt nicht mehr passen, nicht mehr wirklich funktionieren. Die sprichwörtlich sichtbar als auch *abgestoßen* werden wollen, weil unser Herz/Seelenwesen damit nicht mehr kann oder will.



Mit ist bewusst, das nicht jede/r damit was anfangen kann was ich geschrieben habe. Nicht in Resonanz geht. Das macht nichts, das ist völlig in Ordnung. Da ist weder was Gutes noch Schlechtes dran.



Jedoch gibt es auch jene, die damit was anfangen können. Eventuell innerlich nicken, auch wenn sich dabei alles zusammenzieht, weil es Angst und unsicher macht. Herausfordert und man (noch nicht) wirklich möchte. Lieber noch aufschieben möchte als …



Jene möchte ich (erneut) ermutigen und dazu einladen, warten aufzugeben. Vom wollen ins tun zu kommen. Sich erlauben, sich selbst und die Dinge ehrlich anzuschauen, Masken fallen zu lassen und im Feuer zu stehen, damit dein Herz- und Seelenleben sich befreien, entfalten und leben kann.

Die Qualität der Energie, die sich zunehmend verändert als auch etabliert und in die wir uns immer mehr hinein bewegen, fordert jeden auf seine Weise heraus. Die einen mehr, die anderen weniger. Sie provoziert und lädt gleichzeitig dazu ein, sich dem zu öffnen was jenseits unseres Denkers als auch Masken, Konditionierungen, Begrenzungen, usw., liegt. Diese Phase in der wir uns befinden, ist darauf ausgerichtet Unechtes/Unnatürliches zu *zerstören*, aufzulösen, zu transzendieren. Um so wesentlicher ist es zunehmend in seine Wahrheit zu kommen oder stärker darin zu verankern, um daraus schöpfen und handeln zu können.



Sich mutig selbst anschauen (Licht & Schatten), frei von bewerten und urteilen. Erkennen was geklärt, geheilt und losgelassen werden will, damit eine Transformation aus sich selbst heraus initiiert und statt finden kann. Jetzt.



Wir sind eingeladen im Licht unserer eigenen Wahrheit zu stehen. Erkennen und annehmen was uns wirklich ausmacht, was uns wirklich dient, was wir wirklich wollen, was uns gut tut oder auch nicht – aus tiefstem Herzen. Uns dem zu öffnen, mit dem wir aus tiefsten Herzen Sein können mit einem klaren und kraftvollen *ja*.



Wenn es wieder einmal darum geht etwas *müssen* zu müssen, um etwas aufrecht zu erhalten, den Schein zu wahren oder …. sei dir gewahr, alles darf – nichts muss. Kläre für Dich ob es wirklich *muss* oder auch nicht und handle danach, was deinem inneren Gespür, jenseits deines Denkers, entspricht.

von Herz zu Herz, Stephanie